Aktuelles aus dem Magazin


Kulturerlebnisse zum Nulltarif mit der Bonuscard + Kultur

KULTUR FÜR ALLE Stuttgart

Irene Ferchl, Eva Ringer // 30. Januar 2013

Mit der Bonuscard + Kultur kommen über zehn Prozent der Bürgerinnen und Bürger Stuttgarts schon seit drei Jahren kostenlos in Theater und Museen. Über siebzig Kulturanbieter kooperieren inzwischen mit KULTUR FÜR ALLE.

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Das Freiburger Barockorchester besteht seit 25 Jahren

Musizieren aus einem Atem

Frank Armbruster // 21. November 2012

Es zählt zu den besten auf historischen Instrumenten musizierenden Orchestern der Welt: das Freiburger Barockorchester, kurz FBO genannt.

 

In diesem November feiert es sein 25-jähriges Bestehen.

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Die Jahresausstellung „Willkommen@Hotel Global“

„Beim Zene putzen Wasser zutren“

Christina Kirsch // 14. November 2012

Ein ganzes Jahr lang ist im Neu-Ulmer Kindermuseum, einer Abteilung des Edwin-Scharff-Museums die Wanderaussstellung „Willkommen@Hotel Global“ zu sehen. In sieben Zimmern eines Hotels leben Gäste aus aller Welt, deren Lebensgeschichten und Berufe die jungen BesucherInnen kennenlernen und eine Menge über andere Kulturen erfahren können.

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Zum Nachlesen


Otto Dix und die Malerei der 1920er Jahre in Stuttgart und Böblingen

Im Zeichen des Sachlichen

Dietrich Heißenbüttel // 23. November 2012

„Die Neue Sachlichkeit, das habe ich erfunden“, hat Otto Dix behauptet. Es liegt also nahe, sein Werk dem anderer Maler dieser Kunstrichtung gegenüberzustellen, wie es das Stuttgarter Kunstmuseum derzeit tut. Die Städtische Galerie Böblingen nimmt die Neue Sachlichkeit im Südwesten Deutschlands in den Blick. In der Neupräsentation der Sammlung des Kunstmuseums spielt die Malerei der 1920er Jahre dagegen nur eine untergeordnete Rolle.

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Mönchszelle, Fitnessraum, Rumpelkammer – Schaffensorte der Kunst

Die Staatsgalerie Stuttgart beleuchtet den „Mythos Atelier“

Elke Linda Buchholz // 23. Oktober 2012

Ein legendenumwobener Ort wird besichtigt: Die Staatsgalerie Stuttgart lädt zum Atelierrundgang. Wo Caspar David Friedrich in stiller Stube werkelte, Picasso sich zum Tête-à-Tête mit seinen Aktmodellen traf und Anselm Kiefer das Gerümpel deutscher Geschichte durchstöberte – die Orte künstlerischen Schaffens ziehen seit dem frühen 19. Jahrhundert die Neugier des Publikums auf sich.

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Die Welt der Kelten

Die große Landesausstellung widmet sich ihrer Macht und ihrer Kunst

Dietrich Heißenbüttel // 26. September 2012

So viel konnte man noch nie über die Kelten erfahren. Zwei Ausstellungen im Stuttgarter Kunstgebäude und im Alten Schloss tragen mit 1300 Exponaten aus ganz Europa so ziemlich alles zusammen, was sich auf dem derzeitigen Stand der Forschung zu den Kelten sagen und zeigen lässt.

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Winsor McCay und die Weissenhofer in Backnang

Aus der Frühzeit von Comic, Trickfilm und Wissenschaft

Dietrich Heißenbüttel // 10. Dezember 2012

Ein genialer früher Comiczeichner und Trickfilmpionier und eine Kunstausstellung, die auch jüngeren Besuchern viel Freude bereitet: Gerade Familien sollten sich die Chance nicht entgehen lassen, in der nächsten Zeit einmal in Backnang vorbeizuschauen. Das Graphik-Kabinett präsentiert Winsor McCay, den Erfinder von Little Nemo. In der Städtischen Galerie gehen die Weissenhofer zurück zu den „Wurzeln der Wissenschaft“.

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Das Paradies ist eine Art Bibliothek

Die Stuttgarter Antiquariatsmesse fasziniert durch ihre Vielfalt

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Paradiesische Zustände für Buch- und Kunstliebhaber herrschen im Württembergischen Kunstverein vom 25. bis 27. Januar, wenn die Aussteller der 52. Stuttgarter Antiquariatsmesse ihre Schätze in den Vitrinen ausbreiten.

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Natur und Traum

Die Kunsthalle Karlsruhe zeigt den französischen Maler Camille Corot

Dietrich Heißenbüttel // 2. Oktober 2012

Camille Corot galt bisher in Deutschland als ein sehr französischer, poetischer, aber wenig innovativer Maler. Die Kunsthalle Karlsruhe gibt nun mit der allerersten deutschen Retrospektive Gelegenheit, dieses Bild ein wenig zu korrigieren.

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Der lachende Komponist

Zum hundertsten Geburtstag von John Cage

Dietrich Heißenbüttel // 18. Januar 2012

Er ist vor hundert Jahren geboren und vor zwanzig Jahren gestorben. Auf ihn berufen sich nicht nur Komponisten, sondern auch improvisierende Musiker, Elektroniker und bildende Künstler. Denn in seiner beispiellosen Offenheit bietet der Komponist mit dem freundlichen Lachen mehr Anknüpfungspunkte als die gestrenge Avantgarde Europas. Mit den Konzepten des Unbestimmten und des Zufalls, der Betonung des Hörens und der Feststellung, dass Alles Musik sei, was man als solche wahrnehme, überwand John Cage die Sackgassen der durchrationalisierten seriellen Musik der Nachkriegszeit.

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Mäzene, Sammler und Chronisten

Die spätmittelalterliche Kulturoffensive der Herren von Zimmern

Helmut Engisch // 25. Juli 2012

Von 1095 bis 1595 herrschten die Herren von Zimmern über weite Landstriche am oberen Neckar und an der oberen Donau. Und wie ihre Standesgenossen strebten sie mit mehr oder weniger noblen Mitteln nach Macht und Besitz. Doch bevor sich das Adelsgeschlecht mangels männlichen Nachwuchses aus der Geschichte verabschiedete, profilierten sich die Zimmerner mit einer einzigartigen Kulturoffensive als Mäzene, Sammler und Chronisten. Das kulturelle Erbe der edlen Herrn ist in diesem Sommer in Meßkirch und im Herbst in Rottweil zu sehen.

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Zunft, Kunst und Architektur im Reuchlinhaus

Schmuckstadt Pforzheim

Dietrich Heißenbüttel // 9. Oktober 2012

100 Jahre besteht die Pforzheimer Zunft der Goldschmiede – ein willkommener Anlass, im Reuchlinhaus vorbeizuschauen, dem einzigen reinen Schmuckmuseum der Welt.

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900 Jahre Baden

Das Erbe der Markgrafen

Dietrich Heißenbüttel // 31. Juli 2012

Der badische Landesteil feiert in diesem Jahr nicht nur das 60. Landesjubiläum, sondern auch noch sein eigenes 900jähriges Bestehen. Den Anlass bietet in diesem Fall die erstmalige Erwähnung eines Markgrafen von Baden in einer Urkunde Kaiser Heinrichs V. Eine Ausstellung im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe führt in 79 Stationen durch die Jahrhunderte und zeigt dabei, dass das, was als typisch badisch gilt, zu bestimmten Zeiten historisch gewachsen ist.

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Vom Film d’auteur bis zum Film d‘horreur

29. Französische Filmtage Tübingen / Stuttgart: 31.10. bis 7.11.2012

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Die größte frankophone Filmschau Deutschlands? Das ist ein grandioser Superlativ für ein sympathisches und inspirierendes Kinofest, die Landeshauptstadt Stuttgart und die Universitätsstadt Tübingen für eine Woche in eine Filmmetropole verwandelt.

 

 

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Der meist gelesene deutsche Dichter

Calw und Gaienhofen feiern das Hermann-Hesse-Jahr

Dietrich Heißenbüttel // 10. Juli 2012

Vor 50 Jahren, am 9. August, starb Hermann Hesse, der weltweit meist gelesene deutschsprachige Autor. Seine Geburtsstadt Calw, die Orte Gaienhofen am Bodensee, Bern und Montagnola im Tessin, wo er gelebt hat, widmen dem Dichter ein umfangreiches Jubiläumsprogramm.

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Per Pedal zur Poesie

Zehn Literarische Radwege verbinden Museen und Gedenkstätten im Südwesten

Irene Ferchl // 17. August 2012

An die sechzig literarische Orte – Dichtermuseen oder Lebensstätten, Schauplätze von Romanen oder durch Gedichte gewürdigte Stationen – sind jetzt durch ein insgesamt 500 Kilometer langes Radwegenetz miteinander verbunden. Zu jeder der zehn Touren gibt es ein übersichtliches Leporello mit allen notwendigen Informationen zu den Dichterspuren und der Strecke.

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Schwäbisch Gmünd feiert seine erste schriftliche Erwähnung

Im Jahr der Staufer

Dietrich Heißenbüttel // 11. Juni 2012

In einer Schenkungsurkunde zugunsten der Benediktinerabtei Lorch findet sich Schwäbisch Gmünd 1162 erstmals erwähnt: Neben der gesamten Belegschaft des Klosters bezeugen auch fünfzehn Laien, „alle Bürger zu Gmünd“, den Rechtsvorgang. Obwohl dies nur belegt, dass die Stadt zu diesem Zeitpunkt bereits existierte, feiert Gmünd, wie in solchen Fällen üblich, 2012 das 850. Jahr ihres Bestehens.

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Alles neu im Stuttgarter Alten Schloss

Ein Rundgang durch 240 000 Jahre Württemberg

Dietrich Heißenbüttel // 4. Juni 2012

Vor fünf Jahren begannen die Planungen, mehr als ein Jahr hat der Umbau gedauert. Nun präsentiert das Württembergische Landesmuseum, pünktlich zum 60-jährigen Landesjubiläum, seine umfangreichen Schätze neu in der zweiten Etage, mit Medienstationen, Epochenboxen und Kindervitrinen: erstmals als kompletter chronologischer Rundgang durch die Geschichte des württembergischen Landes seit der frühen Steinzeit.

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MUSIKFESTUTTGART 2012

Wie klingt, was du glaubst?

19.07.2012

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Das MUSIKFESTUTTGART 2012 findet mit über 60 Veranstaltungen zum Thema „Glaube“ vom 26. August bis 16. September statt. Wie die Themen Licht (2009), Nacht (2010) und Wasser (2011) in den letzten Jahren, wird das Thema musikalisch vielfältig variiert.

Überraschende Seitenwege und Interpretationen geben dem Musikfest sein besonderes Profil. Die unterschiedlichsten Veranstaltungsorte, die von der traditionellen Stuttgarter Liederhalle über die Wagenhallen am Nordbahnhof bis zum Museum Straßenbahnwelt reichen, verleihen dem Festival sein unverwechselbares Flair.

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Vater der württembergischen Staatsbahnen

Karl von Etzel und seine Bauten

Dietrich Heißenbüttel // 12. Januar 2012

Er war der richtige Mann zur rechten Zeit: Karl von Etzel, vor zweihundert Jahren in eine Stuttgarter Baumeisterfamilie geboren, hatte bereits vier Jahre lang in Paris Bahnlinien geplant, als im Königreich Württemberg 1843 der Eisenbahnbau begann. Er war der Erbauer des ersten Stuttgarter Hauptbahnhofs, plante den Albaufstieg bei Geislingen und die Strecke über den Brenner, deren Vollendung er allerdings nicht mehr erlebte.

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Die Frau an der Seite von Graf Eberhard im Barte

Barbara Gonzaga, die erste Herzogin von Württemberg

Dietrich Heißenbüttel // 27. Januar 2012

Sie war achtzehn, schön und stammte aus einem der vornehmsten Fürstenhöfe Europas: Als Barbara Gonzaga 1474 mit einem Gefolge von 234 Personen über die Alpen zog, um den damaligen Grafen und späteren Herzog von Württemberg, Eberhard im Barte zu heiraten, schien ihr die Welt zu Füßen zu liegen. Die letzten sieben Jahre ihres Lebens verbrachte sie in Böblingen: übergewichtig und zumindest zeitweise voller Sehnsucht nach ihrer Heimat Mantua. Eine Ausstellung des Hauptstaatsarchivs im Museum Zehntscheuer Böblingen sucht das Schicksal der Herzogin zu ergründen.

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Ein neuer literarischer Ort

Das Historische Gasthaus & Schwanitz-Haus „Zum Salmen“ in Hartheim

Cornelia Frenkel-Le Chuiton // 30. April 2012

Shakespeares Dramenfiguren auf einem Wandgemälde sind die Hauptattraktion des neu eröffneten Literaturmuseums im Dreiländereck: Das historische Gasthaus „Zum Salmen“ in Hartheim erinnert an Dietrich Schwanitz, den 2004 verstorbenen Autor, Wissenschaftler und Shakespeare-Enthusiasten.

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Altensteiger Sommermusik im Oberen Nagoldtal

Eine gute Idee feiert 25-jähriges Jubiläum

02.07.2012

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Auf welche Weise kann man besonders musikalischen Kindern und Jugendlichen in den Ferien optimale Fördermöglichkeiten bieten?

Als Antwort darauf wurde 1988 die Altensteiger Sommermusik ins Leben gerufen.

Seither unterrichten im Schwarzwald jeden Sommer hochkarätige Künstler aus aller Welt junge Musiker. In diesem Jahr feiert die Idee der Professoren Dr. Helmut Zehetmair und Erika Lösch (vormals Zehetmair) und Adelheid Kramer ihr 25-jähriges Jubiläum.

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Aufbruch Realismus in Heilbronn

Die interessanten Siebziger Jahre

Dietrich Heißenbüttel // 16. April 2012

Realistische Malerei galt lange als mega-out und den 1970er Jahren konnte kaum jemand mehr etwas abgewinnen. Eine Ausstellung in Heilbronn zeigt nun, wie vielgestaltig die Malerei dieser Zeit war. Witzig, plakativ, aufmüpfig, penibel: Es gab nicht den Realismus, es gab ganz viele verschiedene realistische Tendenzen. Die Doppelausstellung in der Kunsthalle Vogelmann und im Museum im Deutschhof lädt ein, ein Jahrzehnt wiederzuentdecken, das der Kunstgeschichte bisher entgangen war.

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Wichtige Impulse für das Kinder- und Jugendtheater

An neun Tagen gibt es Aufführungen für alle Altersgruppen

Adrienne Braun // 2. Juni 2012

Mal läuft der Zuschauer allein mit dem Kopfhörer durch eine Installation, mal wird auf dem Parkplatz eines Discounters gespielt. Bei dem Festival „Schöne Aussicht“ stehen vom 16. bis 24. Juni die neuesten Tendenzen im Kinder- und Jugendtheater im Blickpunkt. Gastgeber ist das Junge Ensemble Stuttgart (Jes), das diesmal (neben 14 baden-württembergischen und 13 internationalen Produktionen) sogar eine Theatergruppe aus Südafrika nach Stuttgart holt.

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Aufgebot an großen Namen

Die 60. Schwetzinger SWR Festspiele

Frank Armbruster // 27. April 2012

Nicht nur das Land Baden-Württemberg feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen, auch die Schwetzinger SWR Festspiele finden in diesem Jahr zum 60. Mal statt. Schwerpunkte der vom 27. April bis zum 16. Juni dauernden Veranstaltungsreihe bilden wie immer Opernproduktionen und Konzerte.

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Kunterbunter Geschlechterkrieg

William N. Copley im Museum Frieder Burda in Baden-Baden

Adrienne Braun // 28. Februar 2012

In Deutschland war William N. Copley bisher kaum bekannt, das kann sich nun ändern. Der reiche amerikanische Journalist und Maler, der sich im Kreis der Surrealisten bewegte, hat als Autodidakt einen eigenwilligen und ganz eigenen Stil entwickelt. Mit Witz und Ironie hat sich Copley am Krieg der Geschlechter abgearbeitet und überrascht nun im Museum Frieder Burda in Baden-Baden mit seiner bunten und beschwingten Malerei.

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Schweben der Farben, Entgrenzung des Bildes

Sean Rainbirds Abschiedsausstellung über Turner, Monet und Twombly

Elke Linda Buchholz // 8. Februar 2012

Verschwinden und Andeuten, Wahrnehmen und Einbilden: Wo verläuft die Grenze zwischen gegenständlicher und abstrakter Malerei, zwischen atmosphärischer Landschaftsvedute und reinem Farbraum? Seit der Romantik haben Grenzgänger der Malerei dies immer wieder neu ausgelotet. An den späten Werken von William Turner, Claude Monet und Cy Twombly lässt es sich jetzt in der Staatsgalerie Stuttgart erkunden.

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Literarische Leckerbissen im Spiegelzelt

Die Heidelberger Literaturtage 2012

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Vom 10. bis 13. Mai 2012 finden die 18. Heidelberger Literaturtage statt: An vier Tagen lesen nationale und internationale Autoren aus ihren Werken, darunter Zsuzsa Bánk, Marcel Beyer und Maja Haderlap. Die Literaturtage werden am Donnerstag, 10. Maimit einer Lesung von Hanns Zischler eröffnet. Er liest aus seinem neuerschienenen Buch „Lady Earl Grey“.
Veranstaltungsort ist wieder das historische Amsterdamer Spiegelzelt „Het Danspaleis“ (anno 1908), das eigens für die Literaturtage auf dem Heidelberger Universitätsplatz errichtet wird.

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Ein Konzertbesuch gehört zum guten Ton

Die Württembergische Philharmonie Reutlingen

Frank Armbruster // 24. Oktober 2011

Sie stehen ein wenig im Schatten der großen berühmten Orchester, haben aber eine wichtige Bedeutung besonders für ihre Stadt und deren Umgebung: Ensembles wie die Württembergische Philharmonie Reutlingen. Mit Gastspielen in aller Welt profiliert sie sich international, vor Ort leistet sie eine vorbildliche musikalische Bildung für Kinder- und Jugendliche.

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Der Zug ist abgefahren

Hermann Pleuer in Schwäbisch Gmünd und Stuttgart

Dietrich Heißenbüttel // 7. Dezember 2011

100 Jahre nach dem Tod Hermann Pleuers würdigen Ausstellungen in seinem Geburtsort Schwäbisch Gmünd und in Stuttgart, der Stätte seines Wirkens, den „schwäbischen Impressionisten“, der wie kein anderer Künstler die Eisenbahn zu seinem Thema gemacht hat. Während der Streit um den Stuttgarter Bahnhof tobt, pflegen beide Ausstellungen ein beschauliches Bild der Vergangenheit.

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Der Würfel ist gefallen

Zur Architektur der Stadtbibliothek Stuttgart

Dietrich Heißenbüttel // 24. November 2011

Ein wenig Kult musste wohl sein. Schließlich soll die neue Stadtbibliothek einmal ein ganzes Viertel beleben, von dem derzeit noch nichts zu sehen ist: eine offene Wette auf die Zukunft. Andere Angebote hätte es gegeben: zum Beispiel in den oberen Etagen des Stilwerk mit Blick über den Schlossplatz, wo schon jetzt nach fünf Jahren Läden leer stehen. Doch der Würfel fiel zugunsten des früheren Güterbahnhofsgeländes. Dort steht nun die Bücherei wie eine vom Himmel gefallene neue Ka’aba, von den einen als architektonisches Meisterwerk gepriesen, von den anderen als „Stammheim II“ geschmäht.

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Figurentheater aus aller Welt im ganzen Land

Vom Daumenkino bis Kafkas „Schloss“

Adrienne Braun // 8. März 2012

Immer mehr Städte wollen dabei sein: Das Internationale Figurentheaterfestival Imaginale findet diesmal sogar an sieben Standorten statt. Auf dem Programm stehen die spannendsten Stücke, die die europäischen Figurenspieler derzeit zu bieten haben.

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„The Global Contemporary“

Die Ausstellung im ZKM thematisiert die Entwicklung globaler Gegenwartskunst

Dietrich Heißenbüttel // 26. September 2011

Rund hundert Biennalen zeitgenössischer Kunst gibt es mittlerweile jährlich in allen Teilen der Welt. Das ZKM in Karlsruhe versucht erstmals einen Überblick zu gewinnen.

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Das breite Angebot der 51. Stuttgarter Antiquariatsmesse

Mittelalterliche Buchkunst – Faszination der Moderne

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Von den Meistern der mittelalterlichen Buchmalerei bis zur Avantgarde, Galileo Galilei neben Marcel Proust, Thomas Bernhard und James Bond. Inkunabeln, Künstlerbücher, Manuskripte, Erstausgaben aus Mittelalter und Moderne, Werke der Wissenschaft und Ästhetik, Schönheit für das Auge und den Intellekt: Die 51. Stuttgarter Antiquariatsmesse präsentiert vom 27. bis 29. Januar zahlreiche Highlights aus fünfhundert Jahren Buchdruck und Buchkunst für Sammler und Kulturinteressierte aus aller Welt.

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Liberalis-Ausstellung in Sindelfingen

Die Gedanken sind frei

Dietrich Heißenbüttel // 5. Dezember 2011

Einmal im Jahr veranstaltet der Verein Kunst + Projekte in der Galerie der Stadt Sindelfingen eine Ausstellung. Dieses Jahr lautet das Thema „liberalis – der Freiheit gewidmet – Tanz des Verstehens“. Hinter dem etwas sperrigen Titel verbirgt sich der Versuch, Denkansätze des Liberalismus der frühen Bundesrepublik mit der heutigen globalen Gegenwartskunst in Beziehung zu setzen.

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Welt-Sichten – Blick über den Tellerrand

Jubiläumsausstellung des Linden-Museums

Dietrich Heißenbüttel // 26. September 2011

Die große Landesausstellung zum 100-jährigen Bestehen des Linden-Museums im Stuttgarter Kunstgebäude zeigt exemplarisch, mit welchen Problemen sich Völkerkundemuseen heute konfrontiert sehen. Einen ganz anderen Ansatz verfolgt die Ausstellung Merhaba im Linden-Museum selbst.

 

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Voller Charme und Ideen

Magdalena Müllerperth spielt Scarlatti, Beethoven und Liszt

Irene Ferchl // 15. Dezember 2011

Ihre jüngste Auszeichnung ist das Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg, nach inzwischen über dreißig Preisen bei nationalen und internationalen Klavierwettbewerben. Am 20. und 22. Dezember gastiert Magdalena Müllerperth, geboren 1992 und ausgewachsen in Maulbronn, auf Einladung der Kulturgemeinschaft Stuttgart wieder im Mozartsaal, wo sie schon vor zwei Jahren Publikum und Kritik begeisterte. Im Interview gibt die junge Pianistin Auskunft über das Rezital und ihr Studium in New York.

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Das Kleist-Jahr 2011

„Erfreuliches Schauspiel für einen armen Kauz aus Brandenburg“

Michael Bienert // 11. Mai 2011

Heinrich von Kleists spektakulärer Selbstmord vor zweihundert Jahren ist Anlass für ein Veranstaltungsjahr, das den Dichter vor allem als umtriebigen Projektemacher würdigt. Nicht ein monolithischer Klassiker, auch kein zerrissenes Opfer seiner Zeit wird der Nachwelt präsentiert, sondern eine Künstlernatur, die mit ihrem Leben, Ideen, Stoffen und der Sprache experimentierte – bis zur totalen Erschöpfung mit gerade mal 34 Jahren.

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Land und Leute erleben

Der Silberburg-Verlag hat sich in seiner Nische gut eingerichtet

Adrienne Braun // 15. Juli 2011

Der Silberburg-Verlag feiert sein 25-jähriges Bestehen. Lange Zeit waren Sachbücher das Kerngeschäft, inzwischen profitiert man von der neuen Lust an der Heimat auch bei der Belletristik. Siebzig Titel erscheinen inzwischen jährlich in dem kleinen Verlag – das macht dem Gründer und Chef Titus Häussermann manchmal schon Angst.

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Experten debattieren in Stuttgart über die Autonomie der Künste

Nicht zu sehr abhängig machen

Adrienne Braun // 27. Oktober 2011

Die Kunststiftung Baden-Württemberg wollte es genau wissen: Bei dem Kongress „Wie frei bist du?“ in den Stuttgarter Wagenhallen diskutieren Vertreter aller Sparten darüber, ob sich Politik und Gesellschaft zu stark in die Kunst einmischen.

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Jazz, Rock und Folk, Kabarett und Kindertheater

Neueröffnung der Esslinger Dieselstraße

Dietrich Heißenbüttel // 21. September 2011

Der Ärger über den gescheiterten Umzug ins Alte Zollamt ist fast verraucht. Das rundum erneuerte Gebäude ist größer, hat ein schönes Foyer und gehört jetzt der Stadt. Mit einem bunten Programm öffnet das Esslinger Kulturzentrum Dieselstraße am Wochenende wieder am angestammten Ort.

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Gunter Böhmer zum 100. Geburtstag

Ausstellungen mit Malerei und Illustrationen sowie von Arbeiten seiner Schüler

Irene Ferchl // 30. September 2011

In diesen Herbstwochen haben Interessierte die Gelegenheit, alle Aspekte des Werks von Gunter Böhmer in Ausstellungen kennenzulernen: In Konstanz ist er unter dem Motto „Fasziniert von Licht und Farbe“ als Maler zu sehen, während in Gaienhofen seine Illustrationen zu den Büchern von Hermann Hesse gezeigt werden. Außerdem versammeln sich in Weil der Stadt aktuelle Arbeiten seiner Schüler aus der Stuttgarter Akademiezeit.

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Generation Revolution!

28. Französische Filmtage – Festival international du film francophone. Tübingen | Stuttgart

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Eine üppige Auswahl brandaktueller Filme aus der ganzen französischsprachigen Welt, Kino-Highlights direkt vom arabischen Frühling, ein Preis für die beste Filmmusik und viele Möglichkeiten, den Filmemachern über die Schulter zu schauen, machen aus den 28. Französischen Filmtagen ein lebendiges und revolutionäres Publikumsfestival!

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„The Eye is a Lonely Hunter: Images of Humankind“

4. Fotofestival Mannheim • Ludwigshafen • Heidelberg

Dietrich Heißenbüttel // 16. September 2011

In fünf thematischen und zwei Einzelausstellungen versucht das 4. Fotofestival Mannheim Ludwigshafen Heidelberg dem aktuellen Zustand der Welt – und der Fotografie – auf die Spur zu kommen.

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Armut – Perspektiven in Kunst und Gesellschaft

Ein bemerkenswertes Motiv von der Antike bis in die Gegenwart

Cornelia Frenkel-Le Chuiton // 16. September 2011

Der Umgang mit Armut und Elend hat sich in der Menschheitsgeschichte immer wieder gewandelt. Darin zeigt sich das Selbstverständnis einer Gesellschaft ebenso wie in den Religionen verankerte Werte und soziale wie gesellschaftspolitische Veränderungen. Des brisanten Themas „Armut“ nimmt sich jetzt eine Sonderausstellung im Ulmer Museum der Brotkultur an.

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14. bis 16. Oktober: Donaueschinger Musiktage

Neunzig Jahre alt und immer noch neu

Dietrich Heißenbüttel // 12. Oktober 2011

Sage noch einmal jemand, die so genannte neue Musik erreiche nur ein begrenztes Publikum. Bei den Donaueschinger Musiktagen, dem allerersten Festival der Neutöner, das in diesem Jahr neunzig Jahre alt wird, sind die Konzertsäle oft bis zum letzten Platz gefüllt. Mehr denn je kommen in diesem Jahr Komponistinnen und Musikerinnen zum Zuge.

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Per Pedal zur Poesie

Auf dem Fahrrad durch das Literaturland Baden-Württemberg

Cornelia Frenkel-Le Chuiton // 1. September 2011

Unter reger Beteiligung wurde im Sommer der 7. Literarische Radweg in Baden-Württemberg eingeweiht. Er ist 52 Kilometer lang und führt durch einen üppigen Landstrich am Südrand Deutschlands. Überall begegnet man Johann Peter Hebel, aber auch Max Picard und Rolf Hochhuth.

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An der Schnittstelle von Film und Theater

Die Ausrichtung der Theaterakademie Ludwigsburg

Adrienne Braun // 15. August 2011

Die ersten Absolventen haben ihr Studium an der neuen Akademie für Darstellende Kunst abgeschlossen. Trotzdem hat die neuartige Hochschule in Ludwigsburg immer noch kein klares Profil. Hans-Jürgen Drescher, der neue Leiter, will das nun ändern.

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Ein einzigartiges Schaufenster globaler Gegenwartskunst

40 Jahre ifa-Galerie

Dietrich Heißenbüttel // 12. August 2011

Mit vierzig wird der Schwabe „g’scheit“, heißt es. Ein 40. Geburtstag gilt daher hierzulande als ein besonderes Datum. Als das Institut für Auslandsbeziehungen vor vierzig Jahren am Stuttgarter Charlottenplatz einen Ausstellungsraum einrichtete, war dies eine kluge, wegweisende Initiative: Jahrzehnte, bevor überall auf dem Globus Biennalen zeitgenössischer Kunst aufkamen, bot die ifa-Galerie bereits ein einzigartiges Schaufenster auf die weltweite Gegenwartskunst. Die allerdings hat sich in vierzig Jahren enorm verändert.

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Eine naturwissenschaftlich-kulturhistorische Wanderung zum Kaiserstuhl

Zwei Seiten eines aufgeschlagenen Buches

Cornelia Frenkel-Le Chuiton // 27. Juli 2011

Wie eine Insel ragt der Kaiserstuhl als kleines Gebirge aus der Oberrheinischen Ebene. An den höchsten Stellen bietet sich ein beeindruckender Weitblick auf Vogesen und Schwarzwald, die sich hier spiegelbildlich gegenüberliegen. René Schickele hat die Rheinebene als „die zwei Seiten eines aufgeschlagenen Buches“ bezeichnet, die der Fluss nicht trenne, sondern „mit einem festen Falz“ zusammenhalte.

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„Die Kunst geht knapp nicht unter“

Anselm Kiefer im Musée Würth Erstein

Cornelia Frenkel-Le Chuiton // 13. Mai 2011

Im elsässischen Erstein, südlich von Straßburg, wurde im Jahr 2008 ein neues Museum für moderne und zeitgenössische Kunst eröffnet, das mittlerweile achte Würth-Museum. Bis 25. September sind dort Arbeiten von Anselm Kiefer ausgestellt.

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Überwältigend perfekte Zeichnungen

Der amerikanische Multimedia-Künstler Robert Longo wird in der Kunsthalle Weishaupt in Ulm präsentiert

Cornelia Frenkel-Le Chuiton // 28. März 2011

Seit 2007 besitzt das Ulmer Zentrum eine neue Attraktion: die Kunsthalle Weishaupt. Das elegante zweistöckige Bauwerk bietet wohldimensionierte Ausstellungsräume und eröffnet zudem ungewöhnliche Perspektiven auf die städtische Umgebung. Die Frontseite des Gebäudes ist verglast und aus der imposanten Schaufront springt einem momentan ein lebensgroßer Mann im schwarzen Anzug ins Auge. Stolpert er oder vollführt er nur exzentrische Bewegungen?

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Die Bäderstadt als idealer Ort für das Musikfest Stuttgart

Wie klingt das Wasser?

Frank Armbruster // 18. August 2011

Eine neue Bedeutung des Begriffs „Hydrokultur“ legt das Musikfest Stuttgart nahe, das am 27. August beginnt und sich bis zum 18. September mit insgesamt 71 Konzerten einem einzigen Thema widmet: Wasser.

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Begegnungen zwischen Musikern, Stilen und Genres bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen

Künstlerische Funken

Frank Armbruster // 17. Mai 2011

Am Freitag, den 20. Mai ist es soweit: Mit dem Eröffnungskonzert im Forum am Schlosspark gehen die Ludwigsburger Festspiele unter ihrem Intendanten Thomas Wördehoff in die zweite Runde und präsentieren bis zum 28. Juli rund fünfzig Veranstaltungen.

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In der Klassikszene bestimmt zunehmend das Aussehen die Karrierechancen

Von der Schönheit in der Musik

Frank Armbruster // 14. März 2011

Sie sind jung, sie sind erfolgreich und sie sehen gut aus. Ja, manche der aktuellen Klassik-Stars sehen sogar derart gut aus, dass man beim Betrachten ihrer Fotos eher an Hollywood denken würde als an Bach oder Beethoven.

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Alles an einem Ort: Klassik und Jazz, Literatur und Diskussionen

Der Musikwinter in Gschwend

Frank Armbruster // 5. November 2010

Um gute Kulturveranstaltungen zu besuchen, muss man nicht immer in die Großstadt fahren. Manchmal kann man auch in abgelegenen Gegenden wie dem Schwäbisch-Fränkischen Wald erstaunliche Entdeckungen machen. Beispielsweise in Gschwend.

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Auftaktveranstaltung am 2. Juli im Rathaus Stuttgart

Kultur im Dialog III – Ihre Ideen sind gefragt!

Seit der erfolgreichen Artparade vor bald zwei Jahren und dem Stuttgarter Kulturdialog, der vor einem Jahr in der Kunstakademie stattfand, ist es gelungen, eine konstruktive kulturpolitische Diskussion in Stuttgart in Fahrt zu bringen.

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Ein Meister des 15. Jahrhunderts entdeckt die dritte Dimension

Konrad Witz im Kunstmuseum Basel

Elke Linda Buchholz // 1. März 2011

Noch nie zuvor hat es eine Retrospektive zu Konrad Witz gegeben. Dabei gehört der Meister zu den bedeutendsten Neuerern in der deutschen Kunst vor Albrecht Dürer. Seine Figuren erobern mit plastischer Präsenz den Bildraum. Verblüffende Lichteffekte und präzise beobachtete Details holen das Alltagsleben des 15. Jahrhunderts in seine religiösen Szenen hinein. Das Kunstmuseum Basel stellt den in Rottweil am Neckar geborenen Konrad Witz im Kontext seiner Werkstatt und seiner Zeitgenossen umfassend in hundert Exponaten vor, mit großen Altarwerken, seltenen Wandmalereifragmenten, Glasfenstern und handgemalten Spielkarten.

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25. bis 29. Mai 2011

Die Heidelberger Literaturtage 2011

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Vom 25. bis 29. Mai 2011 finden die 17. Heidelberger Literaturtage im Spiegelzelt auf dem Universitätsplatz statt. An fünf Tagen lesen nationale und internationale Autoren aus ihren Werken, darunter Barbara Conrad, Rolf Lappert und Hallgrímur Helgason. Die Literaturtage werden am Mittwoch, 25. Mai, mit einer Lesung des Filmregisseurs Claude Lanzmann eröffnet. Er liest aus seinen Memoiren, anschließend wird er aus seinem Leben erzählen.

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Das Kunstmuseum Stuttgart zeigt den „Kosmos Rudolf Steiner“

Die Farben des Denkens

Elke Linda Buchholz // 4. Februar 2011

Keine andere deutsche Stadt hat der Gründer der Anthroposophie mit seinen vielfältigen Gedanken und Projekten so geprägt wie Stuttgart. Hier wurde 1919 die erste Waldorf-Schule eröffnet, hier gibt es bis heute eine Vielzahl antroposophischer Einrichtungen. Doch er war nicht nur ein schon zu Lebzeiten umstrittener Lebensreformer, sondern auch ein schöpferischer Geist mit starker Affinität zur Kunst. Wie sich sein Werk im Dialog mit den künstlerischen Strömungen seiner Zeit entwickelte und wie sich heutige Künstler mit dem „Kosmos Rudolf Steiner“ auseinandersetzen, beleuchtet ein zweiteiliges Ausstellungsprojekt im Erdgeschoss und Kubus des Kunstmuseums.

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Das junge Schloss lädt zur Schatzsuche in der geheimnisvollen Wunderkammer

Sich fühlen wie Herzog und Herzogin

Adrienne Braun // 30. November 2010

Karlsruhe machte es bereits vor, das Landesmuseum Württemberg in Stuttgart hat nachgezogen und das Junge Schloss für Kinder eröffnet, das in Sachen Kunstvermittlung noch weitergeht als alle anderen Kindermuseen. Es wird die Geschichte des Landes dargestellt – und zugleich mehr als das: Die kleinen Besucher sollen erfahren, dass es viele gleichberechtigte Kulturen und Lebensformen gibt.

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In Baden-Württemberg und bundesweit formieren sich die freien Theater

Was man sonst nicht sieht

Adrienne Braun // 7. Januar 2011

Ohne sie ginge allein beim Kindertheater wenig. Die freien Theater sind eine wichtige Säule der Kulturlandschaft, trotzdem bekommen sie die geringsten Zuschüsse. Nur Baden-Württemberg macht da eine Ausnahmen: Hier werden die Schauspieler und Tänzer ohne eigenes Haus vorbildlich unterstützt – meinen zumindest die Kollegen aus den anderen Ländern.

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In der Kunsthalle Mannheim ist die Künstlerin wiederzuentdecken

Die drei Leben der Ré Soupault

Elke Linda Buchholz // 15. Februar 2011

Ré Soupault gehört zu den Frauen der Avantgarde, die immer im entscheidenden Moment am richtigen Ort waren: Am Bauhaus in Weimar, im Berlin der Zwanziger Jahre, im Paris der Surrealisten und als Fotoreporterin in Spanien und Nordafrika. Mehrfach wechselte sie ihren Namen und häufiger noch den Wohnort. Immer war sie bereit, sich in neue Arbeitsfelder vorzuwagen, etwa beim abstrakten Film, in der boomenden Modebranche, im Fotojournalismus und nach dem Zweiten Weltkrieg beim Massenmedium Rundfunk. Die Mannheimer Ausstellung fördert ein Werk voller Überraschungen zutage.

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Beethoven als Neuerer vor zweihundert Jahren

Der 15. Heidelberger Frühling bringt unter dem Motto „Zeitenwechsel“ ein vielfältiges Programm

Frank Armbruster // 22. März 2011

Ein Wecker mit umgedrehtem Zifferblatt, der auf einer Wasseroberfläche zu schweben scheint – beim Logo des diesjährigen Heidelberger Frühlings, der vom 19. März bis zum 17. April stattfindet, könnte man auch an Salvador Dali denken. Doch es soll einfach das Motto symbolisieren, unter dem das Festival in diesem Jahr steht: Zeitenwechsel.

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3. bis 8. Mai 2011

18. Internationales Trickfilm-Festival Stuttgart – Festival of Animated Film (ITFS)

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Vom 3. bis 8. Mai 2011 findet wieder das Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart statt, eines der weltweit größten und wichtigsten Festivals für den Animationsfilm. Zum nunmehr 18. Mal präsentiert das ITFS hochkarätige Animationsfilme, Präsentationen weltbekannter Studios, Workshops international renommierter Filmemacher und ein abwechslungsreiches Open Air-Programm. In den Wettbewerbskategorien werden dieses Jahr erstmals Preisgelder von insgesamt 61.000 Euro vergeben.

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Die Schwabenkinder sind ein düsteres Kapitel im Geschichtsbuch

„Holt mich heim, bitte!“

Adrienne Braun // 12. August 2010

Tausende Kinder wurden im 19. Jahrhundert zum Arbeiten nach Schwaben geschickt. Ein grenzüberschreitendes Projekt wird sich in den nächsten Jahren den Schwabenkindern beschäftigen, die längst nicht alle wieder heim nach Voralberg oder Tirol kamen. Das Junge Ensemble Stuttgart (JES) hat zum Auftakt bereits ein bewegendes Theaterstück dazu herausgebracht.

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Das Museum Frieder Burda zeigt Duane Hanson und Gregory Crewdson

Banale Wirklichkeiten, perfekt inszeniert

Elke Linda Buchholz // 13. Dezember 2010

Die täuschend lebensechten Hausfrauen, Anstreicher und Wachmänner des Bildhauers Duane Hanson gehören in den Museen der Welt zu den Publikumslieblingen – so wie seine „Putzfrau“ in der Stuttgarter Staatsgalerie. Rund dreißig dieser Fiberglasmenschen treffen jetzt in Baden-Baden auf die unheimlich realen Fotoinszenierungen von Gregory Crewdson. Beide Künstler nehmen die US-amerikanische Alltagsrealität in den Blick und führen uns in die Grauzone zwischen Wirklichkeit und Illusion.

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50 Jahre heiße Liebe zum Ballett

„Spricht man von Tanz in Deutschland, so sind die Wurzeln aus Stuttgart fast überall zu sehen“

Angela Reinhardt // 27. Januar 2011

Seit fünfzig Jahren trägt das Stuttgarter Ballett nicht nur den Namen der baden-württembergischen Hauptstadt in alle Welt hinaus, es prägte auch ganz entscheidend die deutsche Tanzgeschichte der Nachkriegszeit. Im Februar wird deshalb mit einem dreiwöchigen Tanzmarathon groß gefeiert, zu dem hochkarätige Gastspiele, Diskussionen, eine Ballettdirektorenkonferenz und ein Treffen ehemaliger Tänzer gehören.

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„Harley Davidson des Establishments“

Einen Monat lang präsentieren sich die soziokulturellen Zentren und Kulturinitiativen in Baden-Württemberg

Adrienne Braun // 18. Februar 2011

Früher galten sie als linke Schuppen. Heute sind die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg eine wichtige Säule im Kulturleben. Dort wird zwar noch politisiert, aber vor allem will man neuen Kunstformen eine Plattform bieten. Der Politik gefällt es, denn ein großer Teil der Arbeit wird ehrenamtlich geleistet.

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Berlins antike Götterschar macht in Mannheim Station

Als Aphrodite die Hüllen fallen ließ

Elke Linda Buchholz // 11. Juni 2010

Für ein Jahr gastieren die Götter des griechisch-römischen Pantheons im Zeughaus der Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen. Sie kommen aus der Berliner Antikensammlung und waren zuvor schon in Brasilien zu Gast, wo sie über 250 000 Besucher anzogen. Das Stelldichein der Unsterblichen lädt ein zu einem Spaziergang durch den Olymp: Zeus, Dionysos und Co. empfangen die Sterblichen huldvoll und ohne Dünkel.

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Die 50. Stuttgarter Antiquariatsmesse präsentiert ein erlesenes Jubiläumsangebot

Individualisten auf Erfolgskurs

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Eine prachtvolle französische Bibel und die private Korrespondenz von Albert Einstein, Francesco de Goyas berühmte Suite der „Caprichos“ und die Erstausgabe von Goethes Schauspiel „Götz von Berlichingen“, die vollständige Sammlung der legendären Bauhaus-Zeitschrift „Die neue Linie“ und „Daphnis et Cloe“ mit den Originallithographien von Marc Chagall – das Angebot der Stuttgarter Antiquariatsmesse ist wieder einmal von höchster Güte.

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Der traditionsreichste deutsche Volkskalender kommt aus Lahr

Hausfreund mit Hinkebein

Helmut Engisch // 13. Dezember 2010

Im Herbst des Jahres 1800 hat er sich zum ersten Mal auf den Weg gemacht in seinem Heimatstädtchen Lahr, und seither ist er unermüdlich unterwegs im Badnerland. Obwohl er mit seinem hölzernen Stelzbein für eine solch eindrucksvolle Ausdauerleistung eigentlich denkbar schlecht gerüstet ist. Umso inniger schätzt das Publikum die ambulante Beharrlichkeit des wackeren Kalendermanns.

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Herta Müller in Stuttgart – Konzert, Gespräch und Ausstellung

… nichts, was man nicht singen kann

Michael Bienert // 24. November 2010

„Beim Hören der Maria Tanase begriff ich zum ersten Mal, was Folklore sein kann – ich nahm Volkslieder zum ersten Mal ernst. Diese Musik konnte ich immer vor und nach und zwischen den Gedichten der Autoren hören, die ich mochte“, erinnert sich die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller. Am 9. Dezember stellt sie Lieder Maria Tanases vor, bei einem Konzert der Sängerin Sanda Weigl und ihrer Band im Stuttgarter Hegel-Saal. Mit dem Auftritt wird zugleich eine Ausstellung über Herta Müller im Literaturhaus eröffnet.

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In Baden-Württemberg eröffnen immer mehr Kunstsammler Privatmuseen

Hinterm Werkstor wird den schönen Künsten gefrönt

Adrienne Braun // 24. August 2010

Blühende Landschaften: Der Boom neuer Privatmuseen reißt nicht ab. Ob das neue Schauwerk in Sindelfingen oder die Walther Collection Burlafingen – die Kunstsammler bereichern das Land mit ungewöhnlichen und spannenden neuen Museen.

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Zum 100. Todestag von Henry Dunant, Gründer des Roten Kreuzes

Schicksalsort Hasenbergsteige

Cornelia Krauß // 5. November 2010

Stuttgart hat der Friedensnobelpreisträger Henry Dunant als einen „Heimathafen“ bezeichnet, denn hier hat er Freunde, Unterstützer seiner Mission und Unterkunft in schwieriger Zeit gefunden. An seinem Todestag wurde auf Initiative des DRK-Kreisverbands in der Hasenbergsteige ein Denkmal enthüllt.

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Das Württembergische Kammerorchester Heilbronn feiert sein 50-jähriges Bestehen

Mit neuer Musik aus der Krise

Frank Armbruster // 14. Dezember 2010

Wenn man die illustre Programmvorschau des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn in der Hand hält, ist man erfreut, dass es das Orchester überhaupt noch gibt. Im Sommer hatte ein handfester Streit zwischen den Musikern und den Verantwortlichen des Orchestervereins die Zukunft des renommierten Klangkörpers ausgerechnet im Jubiläumsjahr als reichlich ungewiss erscheinen lassen. Doch jetzt geht es wieder voran. Beim nächsten Konzert am 15. Dezember steht ein eigens für das WKO komponiertes Werk im Mittelpunkt.

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Eine leise Institution, die lange wirkt

Zwanzig Jahre Akademie Schloss Solitude – Jean-Baptiste Joly blickt zurück

Von Irene Ferchl // 25. März 2010

Seit 1989 ist Jean-Baptiste Joly Vorstand der Stiftung Akademie Schloss Solitude, Gründungsdirektor und künstlerischer Leiter dieser wohl weltweit einzigartigen Institution zur Förderung und Vernetzung von Künstlerinnen und Künstlern. Geboren in Paris, lebt und arbeitet er seit 1983 in Stuttgart, zunächst als Direktor des Institut Français. Joly ist Honorarprofessor an der Kunsthochschule Weißensee, Hochschule für Gestaltung, Berlin.

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Die Akademie Schloss Solitude feiert ihr 20-jähriges Bestehen

Zum Geburtstag gibt es ein pralles Programm

Von Adrienne Braun // 10. März 2010

Über 900 Stipendiaten haben auf der Akademie Schloss Solitude seit 1990 gelebt und gearbeitet. Zum diesjährigen Jubiläum bedanken sie sich – mit Texten und Kompositionen, Ausstellungen und Lesungen. Und die großen Kulturhäuser in Stuttgart feiern mit.

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Dichter dran

Sieben Literaturtage und Buchwochen, Festivals und Gespräche finden im November in Baden-Württemberg statt

Irene Ferchl // 11. November 2010

„Im traurigen Monat November war’s. / Die Tage wurde trüber, / Der Wind riß von den Bäumen das Laub, / Da reist ich nach Deutschland hinüber.“ Wenn Heinrich Heine heute, anderthalb Jahrhunderte später, von Paris herüberkäme, würde er wohl staunen über die Präsenz von SchriftstellerInnen und Büchern – und wäre vielleicht selbst bei dem einen oder anderen Literaturereignis zu Gast.

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Ein Symposium in Stuttgart erinnert an Herwarth Walden

Genie der Kunstvermarktung

Michael Bienert // 17. November 2010

Er war eine der schillerndsten und einflussreichsten Persönlichkeiten des deutschen Kulturbetriebs im frühen 20. Jahrhundert: Als Verleger und Organisator von Kunstausstellungen verhalf Herwarth Walden (1878-1941) der europäischen Avantgarde vor dem Ersten Weltkrieg in Deutschland zum Durchbruch. Das Internationale Zentrum für Kultur- und Technikforschung (IZKT) der Universität Stuttgart widmet ihm am 26. / 27. November ein Symposium.

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Nichts ist besser als gar nichts

Filmtank startet parallel zum Filmstart eine Aktion für Hartz-IV-Empfänger

04. November

In Deutschland beziehen rund 5 Millionen Menschen Hartz IV, im Januar 2010 waren das 7,9% der deutschen Bevölkerung. Ihnen steht monatlich ein Regelsatz von maximal 39,49€ für „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ zur Verfügung. Das sind keine 1,30 € pro Tag. Kinobesuch ist damit ein echter Luxus.

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„Metropolis“ kommt nach Stuttgart

Schaut auf diese Stadt!

Von Michael Bienert // 17. September 2010

Nach der Premiere im Januar 1927 gelangte Fritz Langs monumentaler Science-Fiction-Film „Metropolis“ nur verstümmelt in die Kinos. Trotzdem wurde der Film zum Mythos. Seit kurzem kann eine Rekonstruktion der Urfassung gezeigt werden. Die Stuttgarter Philharmoniker begleiten sie am 29. 9. live und das Staatsschauspiel widmet dem Mythos „Metropolis“ eine ganze Spielzeit.

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Der Hebel und der Silcher, der Tschechow und der Wolf

Welche Gedenktage Baden-Württemberg in diesem Jahr feiert

Irene Ferchl // 9. Februar 2010

2010 ist kein Goethejahr, kein Schillerjahr, kein Mozartjahr, kein Bach … halt, vor 325 Jahren, am 21. März, wurde Johann Sebastian Bach geboren. Und am 10. Mai vor 250 Jahren Johann Peter Hebel, und vor 150 Jahren Anton Tschechow und vor 125 Jahren Ernst Bloch und vor 100 Jahren Gerda Taro.

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Baden-Württemberg feiert Johann Peter Hebels 250. Geburtstag

Das Genie der Popularität

Von Manfred Bosch // 27. April

Am 10. Mai 1760 wurde Johann Peter Hebel geboren, der als Dichter, Kalendermacher und Kirchenmann zeitlebens ein Menschenfreund war. Zu Recht wird er in den nächsten Monaten mit Festivitäten in seiner Heimatstadt Hausen und mit dem diesjährigen Literatursommer gefeiert.

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Zwölf musikalische Projekte kommen zur Uraufführung

Die Klänge einiger Städte in der Region

Von Frank Armbruster // 27. September 2010

Wenn die Menschen nicht zu den Veranstaltungen mit neuer Musik gehen, dann muss die neue Musik eben zu den Menschen kommen. „Ins Zentrum der Gesellschaft rücken“ nennt das Christine Fischer, die Leiterin der Institution „Musik der Jahrhunderte“, die das Festival „Zukunftsmusik“ in Zusammenarbeit mit der KulturRegion Stuttgart ins Leben gerufen hat.

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Die Landesmuseen in Stuttgart und Karlsruhe widmen sich der Musikkultur in Baden-Württemberg

Zwischen Steinzeitflöte und Handyklingeln

Von Frank Armbruster // 15. April 2010

Musik kenne keine Grenzen, heißt es immer. Die große Landesausstellung über Musikkultur in Baden-Württemberg setzt sich zwar Landesgrenzen, doch was sich dort über die Jahrzehnte, Jahrhunderte, sogar Jahrtausende an Musikalischem entdecken lässt, ist von einer beeindruckenden Fülle.

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Sponsorenlauf und Sommerfest im Alten Schloss am 12. September

„Wir laufen für das Junge Schloss!“

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„Kultur in Bewegung - Reisen, Handel und Verkehr“ lautet das Motto des diesjährigen Tags des offenen Denkmals am Sonntag, dem 12. September 2010. „Kultur in Bewegung“ einmal anders gibt es an diesem Tag im Landesmuseum Württemberg: Rund um das Alte Schloss wird von 11 bis 16 Uhr ein Lauffest zugunsten des „Jungen Schlosses" veranstaltet. Das neue Kindermuseum in Stuttgart eröffnet am 17. Oktober.

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Künstler aus den Gastländern Kroatien und Österreich

4. Europäischer Kultursommer Fellbach 2010

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Wer von einem Sommerfestival kulturelle Erlebnisse an außergewöhnlichen Orten und zugleich ein tieferes Verständnis anderer Länder und Kulturen erwartet, der kommt beim 4. Europäischen Kultursommer Fellbach auf seine Kosten. Vom 23. April bis 7. August 2010 stellen in über 30 Veranstaltungen Künstler und Komödianten, Musiker und Literaten Kunst und Kultur der Gastländer Kroatien und Österreich vor und verwandeln die Stadt in einen pulsierenden Treffpunkt der Kulturen. Ob in Kirchenräumen oder in der Alten Kelter, ob open air im Rathaus-Innenhof oder im Fasskeller der Weingärtner – überall erwarten den neugierigen Besucher starke Eindrücke.

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Am 3. Juni beginnt die neue Saison der Schlossfestspiele unter Intendanz von Thomas Wördehoff

Paradigmenwechsel in Ludwigsburg

Frank Armbruster // 18. Mai 2010

Als „Das Fest der Interpreten“ kündigt Thomas Wördehoff die Festspielsaison an, radikal verstanden als ein komplett neuer Umgang mit Musiktraditionen. Vom 3. Juni bis 31. Juli werden siebzig Konzerte, Recitals, Lesungen und andere Veranstaltungen Liebhaber klassischer Musik, aber auch von Jazz und Randgebieten nach Ludwigsburg locken.

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Große Namen und ein weites musikalisches Spektrum versprechen die diesjährigen Jazzopen

Samba-Pop und alte Kämpen

Frank Armbruster // 14. Juli 2010

Ab Freitag, den 16. Juli beginnen in Stuttgart die Jazzopen mit mehr als fünfzig Konzerten an zehn Tagen auf insgesamt fünf Bühnen. Das Angebot an hochkarätigen Bands und Solisten ist auch in diesem Jahr wieder groß.

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Die Heidelberger Literaturtage vom 10. bis 13. Juni

Internationale Literatur im Jugendstilzelt

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Vom 10. bis 13. Juni 2010 finden die 16. Heidelberger Literaturtage im Spiegelzelt auf dem Universitätsplatz statt. Das jährliche, viertägige Literaturfestival gehört seit 1994 zu den Höhepunkten des kulturellen Lebens in Heidelberg. Das Programm reicht von Lesungen internationaler Schriftstellerinnen und Schriftsteller über Autorengespräche bis hin zu Musik. Das besondere Ambiente eines originalen Jugendstilzeltes lässt bis zu 300 Literaturinteressierte Platz finden und beherbergt in seinen Nischen Heidelbergs Vielfalt an Verlagen, Buchhandlungen, Büchereien und kulturellen Einrichtungen. Auch dieses Jahr lesen wieder an vier Tagen nationale und internationale Autoren aus ihren Werken, darunter Kristof Magnusson (Männerhort), David Foenkinos und Patrick Hofmann. Am Donnerstag, 10. Juni, eröffnen die Literaturtage mit einer Lesung des renommierten Vertreters der postkolonialen Kulturtheorie und karibischen Schriftstellers Edouard Glissant.

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Villa Merkel thematisiert das Jahr 1969

Eine Welle der Gewalt

Von Adrienne Braun // 12. April 2010

1969 war ein ereignisreiches Jahr: der erste Mensch betrat den Mond, das Woodstock-Festival und die Tate-LaBianca-Morde fanden statt. Die Ausstellung „MAN SON 1969. Vom Schrecken der Situation“ in der Villa Merkel in Esslingen geht dem Lebensgefühl dieser Zeit nach – mit Originaldokumenten und aktueller Kunst sowie den Totenmasken der RAF.

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150 Jahren Evolutionstheorie von Charles Darwin in einer Ausstellung des Naturkundemuseums Stuttgart

Ein Fink des Schicksals

von Tobias Wall // 1. Dezember 2009

Die Verwunderung war groß, als der amerikanischer Präsident George W. Bush vor wenigen Jahren forderte, dass in den Schulen die Lehre von der Erschaffung der Welt durch einen allmächtigen Schöpfer fest auf dem Lehrplan verankert werden sollte und zwar nicht im Religions-, sondern im Biologieunterricht! Offenbar gibt es hinsichtlich der Entstehung des Lebens auch noch zu Beginn des 21. Jahrhundert grundsätzlichen Diskussionsbedarf.

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Das Festival „Schöne Aussicht“ zeigt die spannendsten Kinder- und Jugendtheaterstücke aus dem Land und ganz Europa

Vater und Mutter verliefen sich im Wald

Adrienne Braun // 12. April 2010

Zwei Jugendliche fliehen mit ihren Mopeds in den Wald. Die Eltern kommen ihnen nach, verirren sich aber nachts in den finsteren Wäldern. Auch Erwachsene können sich eben im Dickicht der Leidenschaften und Wünsche verlaufen. Um Familie in ihren vielen Facetten geht es beim Festival „Schöne Aussicht“.

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Gerda Taro ist vor 100. Jahren in Stuttgart geboren

Irme Schaber hat die Fotografin vor dem Vergessen bewahrt

von Ulrike Frenkel // 29. Januar 2010

Die Kulturwissenschaftlerin Irme Schaber hat nach langen Recherchen 1994 eine Biografie über Gerda Taro veröffentlicht und die jetzt im Stuttgarter Kunstmuseum gezeigte Ausstellung gemeinsam mit dem ICP New York konzipiert. Parallel dazu hält sie im Februar Vorträge über Gerda Taro und führt durch die Ausstellung.

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Augenblicke des Entsetzens und der Empathie

Gerda Taro ist vor 100. Jahren in Stuttgart geboren

von Elke Linda Buchholz // 29. Januar 2010

Nur ein Jahr hat Gerda Taro als Fotoreporterin gearbeitet: Aber was für ein Jahr! Von August 1936 bis Juli 1937 war sie mit der Kamera an der Front im Spanischen Bürgerkrieg unterwegs. Ihre Aufnahmen erschienen auf den Titeln und in Bildstrecken französischer Magazine. Doch nach ihrem frühen Tod geriet die erste weibliche Kriegsfotografin in Vergessenheit und verschwand im Schatten ihres Lebensgefährten Robert Capa. Nun ist sie im Jahr ihres 100. Geburtstags in Stuttgart wiederzuentdecken.

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17. Internationales Trickfilm-Festival Stuttgart

Stuttgart – Welthauptstadt des Animationsfilms

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Das Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart – Festival of Animated Film (ITFS) ist eines der weltweit größten und wichtigsten Festivals für den Animationsfilm. Mit einem enthusiastischen Publikum, einer einzigartigen Location und zahlreichen Gästen aus aller Welt, hat das Trickfilm-Festival Stuttgart einen festen Platz in der internationalen Animationslandschaft und ist ein herausragendes Kulturereignis in Deutschland. Vom 4. bis 9. Mai 2010 werden ca. 500 der besten Animationsfilme aus aller Welt zu sehen sein, die die ganze Bandbreite des Animationsfilms repräsentieren. Von animierten, künstlerischen Trickfilmen über Premieren von Hollywoodblockbustern bis hin zu Präsentationen und Workshops bekannter Animationsfilmer ist für Professionals wie Trickfilm-Fans alles dabei, was das Herz höher schlagen lässt.

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Vom Revolutionär zum Weisen der Kunst

Erich Heckels „Bildnotizen“ in der Städtischen Galerie Villingen-Schwenningen

von Tobias Wall // 16. Februar 2010

„Der stille Expressionist“ lautet der Titel der Ausstellung mit Aquarellen und Skizzen in Villingen-Schwenningen genannt, denn neben seinen Kollegen der „Künstlergruppe Gruppe“ war Erich Heckel immer unauffälliger, zurückhaltender. Einfühlung und Innerlichkeit zeigen besonders die Bildnotizen, die auf seinen zahlreichen Reisen entstanden.

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Wir gratulieren!

150 Jahre Hugo Wolf

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Am 13. März 2010 jährt sich der Geburtstag des österreichischen Komponisten Hugo Wolf zum 150. Mal. Dieses besondere Jubiläum ist für die Internationale Hugo-Wolf-Akademie Anlass genug, ihren Namenspatron mit einer Reihe von Sonderver­an­staltungen zu würdigen, die Wolfs Ausnahmestellung als Liedkomponist im ausge­hen­den 19. Jahrhundert und dessen herausragende Bedeutung für die Entwicklung des Kunstliedes Tribut zollen.

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„Professor Lear“ ist am Tübinger Zimmertheater uraufgeführt worden

Joachim Zelter spricht über sein Stück und die Idee einer Shakespeare-Adaption

von Irene Ferchl // 24. Februar 2010

Ausgerechnet in Tübingen ein Theaterstück über einen weltberühmten Philosophen, der im Alter an Demenz erkrankt, uraufzuführen, entbehrt nicht der Brisanz. Doch dem Dramatiker und Romancier Joachim Zelter ging es nicht um das traurige Schicksal von Walter Jens, sondern um das Ausloten der tragische Fallhöhe eines Geistesriesen, um eine Adaption des Shakespeareschen „King Lear“.

Christian Schäfer im Tübinger Zimmertheater ist mit Vilmar Bieri und Nicole Schneider als Professor Eiger und seiner Frau eine tragikomische, sehenswerte Inszenierung gelungen.

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Schwäbisch Hall feiert Jim Knopfs Fünfzigsten

Früher Lehrmeister eines menschenfreundlichen Denkens

von Ulrike Frenkel // 25. Januar 2010

Als Michael Ende „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ veröffentlichte, war der nationalsozialistische Wahnsinn gerade mal seit fünfzehn Jahren vorbei. Wie sehr der Autor – und kongenial sein Illustrator Franz Josef Tripp – darin das gnadenlose Menschen- und Weltbild von Hitler und dessen Anhängern konterkarierten, lässt sich erst aus der historischen Distanz ermessen.

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Hohe Ehrung für die Stuttgarter Ballettmeisterin und Choreologin Georgette Tsinguirides

„Oh Gott, wieder zurück zur Schulbank“

Von Adrienne Braun // 8. März 2010

Georgette Tsinguirides hat die Choreografien von John Cranko für die Nachwelt aufgezeichnet und dafür jetzt den Deutschen Tanzpreis erhalten. Denn das Stuttgarter Balletts verdankt seinen Ruhm auch ihr, seiner Choreologin. Die 82-Jährige trainiert bis heute die jungen Tänzerinnen und Tänzer und ihr Fachwissen ist weltweit gefragt.

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Georg Baselitz: „50 Jahre Malerei“ im Museum Frieder Burda und „30 Jahre Skulptur“ in der Kunsthalle Baden-Baden

Kopfstehen ohne zu lachen

von Elke Linda Buchholz // 21. November 2009

An Georg Baselitz scheiden sich die Geister. Während er international längst zu den anerkanntesten deutschen Künstlern zählt, löst sein Werk beim breiten Publikum nach wie vor oft Ablehnung aus. Insbesondere seine frühen Arbeiten gelten vielen als hässlich und obszön. Baselitz’ eigensinnige Strategie, seine Bilder auf dem Kopf zu malen, irritiert nachhaltig. Steckt mehr dahinter als eine bloße Künstlermarotte? In Baden-Baden lässt sich dies in einer großen Doppelausstellung überprüfen.

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Die kleine Schwester wird erwachsen

208 Galerien zeigen auf der 7. art KARLSRUHE vom 4. bis 7. März Klassische Moderne und Gegenwartskunst

Von Tobias Wall // 1. März 2010

Für vier Tage wird Karlsruhe zur Kunsthauptstadt Baden-Württembergs, denn neben der inzwischen siebten Ausgabe der Kunstmesse laden Sonderausstellungen zur Videokunst („Looping Memories“) und zur zeitgenössischen südafrikanischen Kunst sowie die Alternativmesse „UND#5“ zum Besuch ein.

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Der Regisseur Michael Thalheimer inszeniert Tschechows „Kirschgarten“ am Stuttgarter Schauspielhaus

Theater muss weh tun

von Michael Bienert // 8. Januar 2010

Am Thalia Theater in Hamburg und am Deutschen Theater in Berlin, den richtungweisenden Bühnen der letzten Jahre, zählte Michael Thalheimer mit seiner unverwechselbaren Regiehandschrift zu den Stammregisseuren. Nun probt er zum ersten Mal in Stuttgart. Was hat das hiesige Theater von dem umstrittenen und gefeierten Regisseur zu erwarten?

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Ausstellungen in Ludwigshafen, Heidelberg und Schwäbisch Hall spüren surrealen Bildwelten nach

Die dunklen Gärten des Surrealismus

von Elke Linda Buchholz // 11. Dezember 2009

Gleich in mehreren Ausstellungen lässt sich derzeit das imaginative Potenzial des Surrealismus neu erkunden. Ludwigshafen am Rhein präsentiert das große Ausstellungsprojekt „Gegen jede Vernunft. Surrealismus Paris – Prag“ mit 350 Werken, Die Sammlung Prinzhorn in Heidelberg stellt flankierend dazu historische Papierarbeiten von Geisteskranken in einen Dialog mit surrealistischen Werken. Und die Sammlung Würth stockt ihre umfangreichen eigenen Max-Ernst-Bestände durch Leihgaben zu einer Retrospektive in der Kunsthalle Schwäbisch Hall

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Abtauchen in Märchen und Mythen

Edward Burne-Jones in der Staatsgalerie Stuttgart

von Elke Linda Buchholz // 23. Oktober 2009

Wenn das Wetter grau ist und der Alltag nervt, ist es Zeit, in die wunderbaren Bildwelten des viktorianischen Malers Edward Burne-Jones abzutauchen. Nüchternen Zeitgenossen mögen seine Zyklen zu Artus und Perseus, zu Dornröschen und dem Drachenkämpfer Georg allzu romantisch erscheinen. Aber wer sich auf sie einlässt, entdeckt einen Künstler, der sich allen Widrigkeiten des industrialisierten Zeitalters zum Trotz rückhaltlos auf die Suche nach idealer Schönheit begab, nach seinem „Irdischen Paradies“.

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Ein „Wiener Wunderkind“ zwischen Oper und Filmmusik

Die Stuttgarter Philharmoniker präsentieren Erich Wolfgang Korngold

von Jürgen Ostmann // 9. November 2009

Er war eines der größten Wunderkinder der Musikgeschichte: Erich Wolfgang Korngold beherrschte schon als Teenager nach Belieben die komplizierten harmonischen Strukturen und klanglichen Finessen der Spätromantik. In seinen mittleren Jahren machte er mit Filmmusiken in Hollywood Furore, und nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte er – weitgehend ohne Erfolg – ein Comeback als „seriöser“ Komponist in Europa.

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Die zweite Imaginale spielt an sechs Standorten im Land

Magisches Schattentheater und böse Politsatire

von Adrienne Braun // 26. Januar 2010

Von wegen Kinderkram. Die Imaginale, das Internationale Figurentheaterfestival Baden-Württemberg, beweist, dass Figurenspiel eine spannende Kunstsparte ist, bei der mit Fotos, Projektionen und kuriosen Objekten experimentiert wird und sich bitterböse wie hochpolitische Geschichten erzählen lassen.

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Sparen und Gewinnen durch Kooperation

Wie man mit bescheidenem Etat ein internationales Figurenfestival organisiert

von Adrienne Braun // 26. Januar 2010

Katja Spiess ist die Intendantin des Stuttgarter Figurentheaters FITZ! und organisiert mit Kollegen aus Mannheim das Internationale Figurentheater-Festival Imaginale, das in diesem Jahr zum zweiten Mal, mit dreißig Inszenierungen und Gruppen aus elf Ländern an sechs Orten stattfindet.

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Der 23. Stuttgarter Filmwinter

... unter dem Motto „Western“

18. Januar 2010

Mit dem Motto „Western“ geht der Stuttgarter Filmwinter in die 23. Runde: Nach dem traditionellen Warm Up vom 14. bis 20. Januar findet vom 21. bis 24. Januar 2010 das Wettbewerbsfestival statt. Fast 2000 Künstler bewarben sich diesmal in den Kategorien Kurz- und Experimentalfilm sowie Medien im Raum und On-/Offline-Arbeiten um Preise in Höhe von insgesamt 10.000 Euro. Ein Höhepunkt des umfangreichen Rahmenprogramms ist die Werkschau des in Berlin lebenden Filmemachers Ludwig Schönherr, der mit 72 Jahren bei der Berlinale 2009 erstmals seine Arbeiten zeigte. Werkschauen zum Thema Western, experimentelle Animationen, Kinderfilme und  -workshops, Musik sowie eine filmische Bilderschlacht vervollständigen das Festival. Der Festivalort für die Filmschau ist dieses Jahr das Kino Metropol, der Ausstellungsort für die Medien im Raum und On-/Offline-Arbeiten ist das H7 raum -aufzeit , Heilbronner Straße 7.

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Die 49. Stuttgarter Antiquariatsmesse lädt mit einem breitgefächerten Angebot ein

Raritäten sind zu sehn, schöne Raritäten!

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Ein Guckkasten mit 41 kolorierten Ansichten aus aller Welt um 1800 oder ein reich illuminiertes Stundenbuch, die Erstausgabe von Franz Kafkas „Die Verwandlung“ oder ein sehr seltener, eigenhändiger Brief von Martin Luther, eine Sammlung von 186 Originalfotografien aus dem Studio August Sachtler in Singapore oder die erste illustrierte Ausgabe der Grimmschen „Kinder- und Hausmärchen“ – jeder Geschmack und jegliches Sammlerinteresse werden bedient.

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Ein Rundgang durch die Große Landesausstellung über die ältesten Kunstwerke der Welt

Coole Eiszeit

von Tobias Wall // 25. September 2009

Seit dem Trickfilm-Blockbuster „Ice Age“ ist die Eiszeit in aller Munde, wortwörtlich, denn auch Mineralwasser, Biere, Bonbons sind mit eiszeitlicher Geschmacksnote zu haben. Die Kenntnisse über diese Epoche sind dennoch weitgehend undifferenziert – was nun die Landesausstellung „Eiszeit – Kunst und Kultur“ ändern soll.

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Schwäbischer Maler des Wohllauts

Die erste Gesamtausgabe von Sebastian Blaus Gedichten mit hörbarer Zugabe

von Ulrike Frenkel // 30. November 2009

„Den gebildetsten deutschen Journalisten“ hat DIE ZEIT den früheren geschäftsführenden Gesellschafter der Stuttgarter Zeitung einmal genannt. Aber Josef Eberle war auch ein begabter Dichter, der als Josephus Appellus auf Lateinisch und als Peter Squentz in barocker Manier reimte. Am populärsten ist jedoch sein „schwäbisches Ich“ Sebastian Blau geworden.

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Wie man Jugendlichen den Dichter näherbringen kann

„Doch es ist Schiller …“

von Ulrike Frenkel // 16. Oktober 2009

Ihre Texte haben sicher mehr Jugendliche nachdenklich gemacht als zahllose Lektüren im Deutschunterricht: Wenn die Kölner A-Capella-Gruppe „Wise Guys“, die wegen ihres Sounds und ihrer witzigen Reime vor allem von Heranwachsenden zwischen zehn und fünfundzwanzig Jahren geliebt wird, sich ausgerechnet den Dichter des „Wilhelm Tell“ vorknöpft, um einschläfernden Unterricht und lähmende Lektürestunden hochzunehmen, ist das vielleicht kein reiner Zufall.

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Nicht ohne meinen Schiller!

Die Freundschaft mit Goethe währte über den Tod hinaus

von Michael Bienert // 16. Oktober 2009

Wie Goethe vom Schiller-Gegner zum glühenden Schiller-Verehrer wurde, erzählt Rüdiger Safranski in seinem neuen Buch. Zum 250. Geburtstag am 10. November ist der Briefwechsel  zwischen Schiller und Goethe neu ediert worden, die Herzogin Anna Amalia Bibliothek zeigt einige Originale. In Weimar ist außerdem eine Ausstellung über Schillers Schädel zu besichtigen – und ein ausgeräumter Sarg.

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S–City leuchtet am 7. November 2009

Stuttgart öffnet die Geschäfte für eine nächtliche Shoppingtour

20. Oktober 2009

Am Samstag, 07. November 2009 findet die fünfte Auflage der Veranstaltung S-City Leuchtet statt, die von der City-Initiative Stuttgart e.V. (CIS) veranstaltet wird und mit einer langen Einkaufsnacht verbunden ist.

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„Friends4eva“ ist die namibische Fassung des Musicals „Linie 1”

Im Taxi von Windhuk nach Ulm

von Michael Bienert // 13. Oktober 2009

Das Berliner Grips-Theater feiert seinen 40. Geburtstag und hat sich ein ungewöhnliches Geschenk gemacht. Der Musicalklassiker „Linie 1“ wurde mit Schauspielern aus Namibia neu produziert und geht auf Tournee durch die Bundesrepublik – am 1. November ist das Gastspiel in Ulm.

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Maulbronn und Hirsau als Drehorte in „Vision“

Das Wunder der Hildegard von Bingen im Kino

von Ulrike Frenkel // 25. September 2009

In die Filmografie der Regisseurin Margarete von Trotta reiht sich ihr jüngstes Projekt „Vision“ über das Wirken der Hildegard von Bingen scheinbar nahtlos ein. Aber war die mittelalterliche Mystikerin nicht mehr als eine starke Frau?

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Von den Listen der Büchermacher

Höher, schneller, verkäuflicher – und wer gewinnt?

von Irene Ferchl // 25. September 2009

Kaum war die „Longlist“ des diesjährigen Deutschen Buchpreises bekannt gegeben, veröffentlichten einige der sogenannten Independent Verlage ihre eigenen Empfehlungen als „Hotlist“. Mittlerweile steht bereits die „Shortlist“ mit sechs Titeln, aus denen am 12. Oktober der „Roman des Jahres“ gewählt wird.

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Der Mut, sich über Gegenwartskunst ein eigenes Urteil zu bilden

Ein Schatzkästchen für zeitgenössische Kunst

von Tobias Wall // 23. September 2009

Eine Armbanduhr und eine Schachtel Zigaretten. Das war der Preis, den Margit Biedermann für ihr erstes Kunstwerk zahlte. Sie war 18 Jahre alt und wusste damals, Anfang der 70er Jahre noch nicht, dass sie für ihre Sammlung später einmal ein ganzes Museum benötigen würde. Vor wenigen Tagen hat die Unternehmerin nun ihr eigenes Kunstmuseum in Donaueschingen eröffnet und schon am ersten Wochenende strömten Kunstliebhaber und Schaulustige zu Tausenden in den neuen Prachtbau.

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Sozialkritisches an vorderster Theaterfront

Kariös, aber nicht zahnlos

von Anette Sosna // 21. September 2009

Die eben beginnende neue Spielzeit an den deutschsprachigen Theatern ist von der allgegenwärtigen Krise gezeichnet – das zumindest lassen die Kostproben der Verlage erahnen.

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Nâzim Hikmet ist mein Schicksal geworden

Eine Hommage an den großen türkischen Dichter

von Irene Ferchl // 16. September 2009

Für die Nachdichtung der Lyrik von Nâzim Hikmet wird die in Weimar lebende Schriftstellerin und Übersetzerin Gisela Kraft mit dem renommierten Christoph-Martin-Wieland-Preis ausgezeichnet, die Preisverleihung findet am 6. Oktober in Biberach statt. Am 24. September stellt sie das Werk im Rahmen der 7. Baden-Württembergischen Übersetzertage im Stuttgarter Schriftstellerhaus vor.

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Georg Elser – der Widerständler im Alleingang

Zum aktuellen Bild des Hitler-Attentäters

von Cornelia Krauß // 9. September 2009

Siebzig Jahre nach dem Attentatsversuch auf Adolf Hitler im Münchner Bürgerbräukeller wird Georg Elser endlich gewürdigt, mit einem Drama des Theater Lindenhof Melchingen, Denkmalen und einem Symposion in Stuttgart.

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Warum Kultur im Bundestagswahlkampf kaum eine Rolle spielt

Die Qual, keine Wahl zu haben

von Michael Bienert // 9. September 2009

Die kulturpolitische Bilanz der vergangenen Legislaturperiode fällt positiv aus, aber wie wird es nach der Wahl weitergehen? Welche Partei macht sich für die Kulturschaffenden stark? Kann man verhindern, dass Sparrunden auch die Kulturinstitutionen treffen?

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Die neue Informationszentrale für bildende Künstler

Könnten Sie mich bitte berühmt machen?

von Tobias Wall // 9. September 2009

Noch immer gibt es das Bild vom romantischen Künstler, der abgeschottet von der Welt seine genialen Werke schafft, zu Lebzeiten verkannt ist, nach dem Tod entdeckt und zum Stolz von Museen und Sammlungen avanciert. Die Realität sieht anders aus, wie Ramona Dengel vom Kunstbüro der Kunststiftung Baden-Württemberg im Interview erläutert.

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Das Musikfest Stuttgart 2009 hat begonnen

Lichter der Großstadt, leuchtende Sterne

von Sabine Kranich // 09. September 2009

Mit einem neuen Namen, einem strahlenden Thema, im veränderten Erscheinungsbild und mit Veranstaltungen an vielen neuen Orten eröffnet das Musikfest Stuttgart die diesjährige Konzertsaison 2009 / 2010.

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